Böhse Onkelz

 



Böhse Onkelz
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A: Ich hab wieder ein Gedicht geschrieben

F: Zeig es ihnen. Zeig ihnen wer du bist!

A: Hier ist es:

ohne eile
ohne hast
taucht er die feder in das fass
im hintergrund spielt ihm ganz leise
etwas musik auf eine weise
die seinen geist in sph?ren tr?gt
in denen sein genie auflebt
und sein mund formt diese worte
die ein gespenst beschw?rn am orte

?ich muss
ich muss der beste sein
der beste schreiber ich allein
d?mon der s?nde steh mir bei
mein heil ist mir einerlei
ich will des teufels schreiber sein
mal wild mal zart
dann stark dann hart
wort f?r wort wie noten schaffen
wie melodien sollen sie erklingen
und jedem menschen wunder bringen
die werke anderer wegraffen?

und kaum hat er den pakt geschlossen
rast seine feder auch schon wild
beherrscht von ideen ungez?hlt
raschelnd ?ber das papier
wie ein orkan schreibt er sie nieder
flucht und murmelt immer wieder
raschelt mal laut dann wieder leise
kratzt wort f?r wort auf bl?tter nieder
g?tter, maschinen, vampire, lieder
menschen, tiere, frauen wieder
orte, l?nder, mythen, dramen
liebe, hass, kosmischer samen...

bis ihn die erkenniss trifft
erst wie ein blitz
dann wie ein gift

?zu gut schreib ich f?r diese welt
muss perlen vor die s?ue schmeissen?

und blatt f?r blatt tut er zerreissen
dann in die glut des feuers schmeissen
einsam im genie gefangen
benetzen tr?nen seine wangen
kein mensch wird seinen wert erkennen
und w?hrend noch die bl?tter brennen
befreit er sich von seinen schmerzen
und h?ngt sich auf im schein der kerzen

F: Erkennen sie die Melodie...
Scheint als h?tten wir nichts verlernt

A: Erkennen wir uns darin wieder?
Denk an die Meg?re - Die Marter Ultima

F: Ja das waren noch Zeiten.
Ob wir je unsere verdiente Anerkennung bekommen werden?

A: Wenn dann w?re es bedenklich, denn beliebt zu sein w?rde bedeuten das wir nur durchschnittliches schaffen.

F: Das ist der Fluch der Begabung!
25.1.05 14:56


F: Tr?ume?

A: Je ?lter man wird, desto realistischer wird man.

F: Realistisch? Gerade wir....
Man wir haben ja richtig Humor heute. *g

A: Ich meine die Sehnsucht nach Vollkommenheit und die Sehnsucht nach dem Leben bleibt.
Nat?rlich brauchen starke Emotionen auch starke Reize.

Aber mit der Zeit sieht man ein, dass man so einige Dinge in diesem Leben nicht mehr erreichen wird oder das erreichen anderer Ziele auch gar nicht mehr f?r erstrebenswert h?lt.

Aber nat?rlich gibt es auch Visionen an denen man fest h?lt.
Tr?ume von starken Emotionen

F: Wie sieht so eine Vision aus?
Was w?rde dir das Gef?hl geben exessiv lebendig zu sein?

A: Liebe und Verlangen. Ein Gef?hl das man am besten versteht wenn ich dazu noch mal in leicht ver?nderter Form einen Text von den Onkelz zitiere:

"Dein Ges?? ist ein Magnetfeld - Ja, ich bete Dich an
Ich lad Dich ein, dich zu benutzen
Ich geb Dir alles, was ich kann
F?hr mich in Versuchung, gib Dich mir hin
Schenk mir die Freuden Deines Fleisches,
gib meinem Leben einen Sinn

Ich benutz dich
Tu alles, was ich will
Frag mich, was Du nicht zu fragen wagst
Sag mir, woraus Deine Tr?ume sind

Dein Blick durchbohrt mich, versetzt mich in Hypnose
Deine Hand brennt mir L?cher in die Hose
Ich w?rd Dich gerne ficken, ja, ich sag Dir, wie es ist
Ich bin zu allem bereit, wenn Du mich willst

Dein Ges?? ist ein Magnetfeld
Ja, ich bete Dich an
Ich lad Dich ein, dich zu benutzen
Ich geb Dir alles, was ich kann
Ich reime, ich tr?ume, ich lauf auf Wasser
Deine Tr?ume sind krass, doch ich bin krasser "

F: So ein M?dchen muss wohl erst noch geboren werden.
Weisst du Frauen sind meist sehr bodenst?ndige Wesen.
Ein Mann zum reden ist oft zu wertvoll um mit ihm ins Bett zu gehen.
Auch interessieren Frauen sich meist nicht f?r intellektuelle H?henfl?ge oder Philosophie.

Attraktivit?t entsteht f?r frauen oft durch Primitivit?t.
Sie bevorzugen Problemm?nner an denen sie sich ihre Nerven kaputt machen k?nnen.
Das sind jahrtausend alte archaische Strukturen.

A: Disharmonie in einer Beziehung ist absolut nicht das was ich als emotional lebendig empfinde.
Ich finde sowas h?chstens zum heulen.

Ich tr?ume eher von einer Symbiose.
2 Seelen die sich alles miteinander teilen und sich bem?hen liebevoll miteinander umzugehen.

F: Weit sind wir aber damit nicht gekommen bis jetzt.

A: Wir hatten alles und haben alles verloren.

Normal sollte man denken das man eine Schw?che mit einer anderen St?rke ausgleichen kann.
Wenn man zum Beispiel dumm ist kann man das mit Sch?nheit ausgleichen und wenn man h?sslich ist k?nnte man das durch Intelligenz ausgleichen.
Soviel zur Theorie

F: Lass mich raten. Die Praxis sieht anders aus.

A: Ja in der Praxis hat man keine Chance gegen einen Menschen der ein Kreuz wie ein Stier, die St?rke eines Pferdes und den Blick eines Schl?gers hat.
Da kann der Charakter noch so interessant sein.
Alles was man sich dann noch von Ihr anh?ren darf ist
"Ich w?nschte mir dein Kopf w?re in seinem K?rper"

F: Erinner uns nicht daran.
Ich glaube das war der Tag an dem wir etwas in uns verloren haben, das ich gar nicht so genau zu bennenen weiss.

A: Es war als w?rde die Realit?t einen Traum zerst?ren.

F: "Geht dein Traum in Flammen auf, such dir einen neuen aus."
(Onkelz)

A: Aber f?r die Liebe gibt es keine Alternativen.

F: Gibts denn Liebe noch? Oder ist Liebe nicht nur noch eine reine zweckm?ssige L?ge?

A: Ich weiss nicht....
Ich will niemanden schlecht machen aber Frauen neigen oft stark zu bodenst?ndigem Denken.
Sie fragen nach deinem Beruf als w?re es wichtig das du Geld verdienst.

F: Ja v?llig daneben.
Geld ist komischerweise ein Faktor der die Attraktivit?t zu erh?hen scheint aber mit Liebe hat das nichts zu tun.

A: Den heutigen Menschen fehlt der anarchistische Gedanke.
Sie haben verlernt sich die Haare selber zu schneiden.
Ihnen ist nicht klar das Liebe keinen Luxus braucht und das man kein Penner sein muss nur weil man kein Kleingeld hat.

Sie erkennen auch nicht die Freiheiten darin.
Wer keine Pflichten hat, hat nicht nur mehr Zeit zum leben sondern er kann auch ohne R?cksicht auf die Gesellschafft leben.

F: Skandale verursachen, Geister wachr?tteln....
Den Menschen den Spiegel vorhalten und ihnen zeigen das man auch anders leben kann.

A: Einfach mal rumspinnnen.
Die ganze Welt ist doch eine B?hne und es ist scheissegal was man macht. Hauptsache man macht was.

F: Ich sehe wir verstehen uns.

A: Wenn wir diese Botschafft jetzt noch jemanden vermitteln k?nnten....
Und wenn die Frauen w?ssten wie gut wir ficken k?nnen...

F: Dann h?tten wir schon mindestens zwei St?rken mit denen wir uns gut verkaufen k?nnten.

A: Ein Juwel eingeschlossen in einem St?ck Kohle.

F: Liebst du?

A: Ich verlieb mich sehr schnell aber ob es Liebe ist, das muss wohl die Zeit entscheiden.

F: Vieleicht ist das Problem das man uns unsere Leidenschafft nicht ansieht. Was haben wir eigentlich zu verlieren?

A: Du meinst ausser unserem Leben?

F: ?h... Ok....

A: Ich bin wie ich bin.
Die Menschheit wird das ertragen m?ssen

F: Und vor allem wir m?ssen es und uns ertragen

A: ?h... Danke f?rs Gespr?ch

F: :-)
25.1.05 20:14





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