Böhse Onkelz

 



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F: schl?fst du?

F: na gut dann kann ich endlich mal ausreden

F: die nacht folgt dem tag
der tag folgt der nacht

so ist es seit seit sonne und erde existieren

5 millarden jahre!
macht dann wieviel n?chte?

irgendenwann muss alles
mit der ersten nacht angefangen haben

und irgendwann wird alles
mit der letzten nacht enden

nicht das das tragisch w?re
denn in anderen teilen der galxis
wird eine andere sonne auf andere welten scheinen

und doch eines tages
wenn das licht der letzen sonne verglommen ist
wird unsere wirklichkeit in tiefste nacht getaucht

und

die wirklichkeit ist ein raum
der 50 millarden galaxien umfasst

todschick!

unsere wirklichkeit wird vermutlich ewig sein
aber sie wird auch ewig dunkel sein

danach...

es sei denn die schwarzen l?cher
verschmelzen immer mehr und mehr
immer immer mehr und mehr zu einem superloch

ein gigantisches schwarzes loch
das alle materie an und in sich reisst
sie dann auf einen unendlich dichten raum kompremiert
und erneut einen urknall ausl?st

eine neue geburt

und siehe ich sah
einen neuen himmel
und eine neue erde

aber an uns menschen
wird sich dann niemand mehr erinnern

und es wird auch nichts von uns zur?ckbleiben
das auf unsere existenz einen hinweis geben k?nnte

es wird sein als h?tte es uns nie gegeben

es sei denn

wir ereignen uns ein weiteres mal

vieleicht ereignen wir uns immer wieder

vieleicht m?ssen wir immer wieder dieses leben leben
weil sich alles in einem endlosen kreislauf wiederholt

und wenn das so ist

dann werde ich ewig lieben

ewig lieben jene denen ich gleichg?ltig bin
und jene die nur hass und verachtung
f?r mich ?brig haben
und jene die mich verballhornen

ein anderer name f?r wirklichkeit?

H?LLE !!!

A: hmmmmmm....?

F: ach nichts

A: ?

F: wir sind entweder nichts oder alle verflucht....

A: das weiss ich doch
lass mich schlafen

F: gute nacht

A: ....
16.4.05 05:35


F: Ein Reh!

A: Und?

F: Was siehst du?

A: Ein Reh!

F: Schau genauer hin

A: Ich sehe immer noch ein Reh!

F: Nein. Nein. Schau mit dem geistigen Auge.

A: Also daf?r ist es echt ein wenig sp?t.

F: F?r ein Wunder ist es nie zu sp?t.

A: Ein Wunder?

F: Ja. Ein Reh ist ein Wunder.

A: So gesehen ist alles ein Wunder.

F: Und wie oft gehst du jeden Tag am Leben vorbei ohne das Wunder des Lebens zu sehen?

A: Gute Frage...

F: Nat?rlich gehst du nicht jeden Tag an einem Reh vorbei.
Aber du gehst am Dasein vorbei.
Du gehst vorbei an allem was um dich herum geschieht.
Manchmal stehst du dabei im Licht der Sonne ohne dir bewusst zu machen was Sonnenlicht eigentlich ist.
Du siehst, das es noch andere Lebewesen gibt verweilst aber mit deinen Gedanken zu sehr bei deinen allt?glichen Pflichten.
Die meisten Menschen denken nicht ?ber das nach, was sie hinter der n?chsten Strassenecke erwartet....

Vieleicht erwartet dich dort die Liebe deines Lebens oder eine Polizeikontrolle, vieleicht findet dein Leben schon hinter dieser n?chsten Ecke ein ganz und gar unr?hmliches Ende.
Aber vieleicht steht dort auch....

A: ... Ein Reh ???

F: Ein Reh!

A: Ich verstehe.

F: Nein du verstehst nicht.

A: W?rd es dich beunruhigen wenn hinter der n?chsten Ecke ein Reh steht?

F: Nein. Ich glaube nicht.

A: Warum nicht?

F: Grossst?dte haben ihre eigenen Gesetze und auch wenn Rehe im Wald leben, so w?re es doch m?glich in der Grossstadt einem zu begegnen. Nicht sehr wahrscheinlich aber auch nicht unvorstellbar.

F: Nun begegnest du aber einem.
H?ttest du Angst.

A: *lacht - Nein sicher nicht.

F: Warum nicht?

A: Warum sollte ich denn vor einem Reh Angst haben?
Egal ob im Wald oder auf der Strasse.
Ein Reh ist ?berall ein Reh.

F: Aha! ... Ich will noch mal auf das innere Auge zur?ckkommen, was siehst du?

A: Immer noch ein Reh.

F: Nein, Nein.. Nicht das ?ussere.
Was verbindest du mit einem Reh? Nenne deine Eindr?cke.

A: Ach so.... Unschuld!

F: Und noch was?

A: Hm.... Ern?hrt sich von Planzen

F: Hehe... Es will dich nicht fressen was?

A: Nein. Sicher nicht.... Dann noch Friedfertigkeit, Eleganz, Scheue...

F: Es hat mehr Angst vor dir als du vor ihm was?

A: Ja. Ich glaube schon.

F: Sieht es Unschuldig aus? Friedlich? Harmlos?

A: Aber sicher tut es das und es ist verdammt niedlich.

F: Wie kannst du dir da so sicher sein?

A: Weil es ein Reh ist!

F: Angenommen du w?sstest das Reh w?re ein Fleischfresser.
Es lockt mit seiner harmlosen Tarnung Menschen an und entbl?sst dann ein Gebiss mit riesigen Reissz?hnen.
H?ttest du dann Angst.

A: Sicher h?tte ich das.

F: Wenn jetzt alle Rehe so aussehen w?rden aber in wirklichkeit hochgef?hrliche Tiere w?ren, w?rdest du Rehe dann immer noch S?ss finden?

A: Ich glaube ich w?re mehr fasziniert von ihnen.
Fasziniert wie von einem Wolf oder Tiger.

F: Du w?rdest es also mit anderen Augen sehen.

A: Ja sicher. Aber die Vorstellung das ein Reh ein gef?hrliches Tier sein k?nnte ist doch absurd.

F: Bist du Sicher? Weisst du genau das es nicht auf einem anderen Planeten Tiere gibt die wie Rehe aussehen aber gef?hrliche Raubtiere sind?

A: Nein. Da kann wohl keiner sich sicher sein.

F: Du gibts also zu das dein Unschuldsbild, was du von einem Reh hast nur auf deiner Erfahrung und dein Wissen ?ber Rehe beruht?

A: Ja dem ist wohl so.

F: Hast du denn mit allen Rehen erfahrung?

A: Nein. Nat?rlich nicht.

F: Wie kannst du dann sicher sein, das das Reh was dir in einer Grossstadt begegnet harmlos ist?
Wenn es ungew?hnlich ist, ein Reh in der Grossstadt zu treffen warum sollte es dann nicht auch gef?hrlich sein?
Auch das w?re doch nur ungew?hnlich.

A: Ich w?re mir aber sicher!

F: Aber eigentlich gibt es keinen Grund dir so sicher zu sein.

A: Das stimmt allerdings...hm...

F: Rehe leben nicht in der Stadt.
Du kennst nicht alle Rehe.
Es k?nnte eine Mutation aus einem Gen-Labor sein, die entkommen ist.
Es k?nnte auch Krankheits?bertr?ger sein....
Oh ja...
Es k?nnte dir auf viele Arten gef?hrlich werden.

Warum hast du also keine Angst?

A: Vermutlich weil ich noch nie von einem Fall geh?rt habe, wo ein Reh eine Bedrohung war.

F: Einmal ist immer das erste mal.
Warum hast du keine Angst?

A: Ich weiss es nicht.

F: Danke das wollte ich h?ren!
Nun schau das Bild noch mal an.
Hat sich was ver?ndert?

A: Ja.

F: Was hat sich ver?ndert.

A: Meine Wahrnehmung.

F: Es ist immer noch ein Bild von einem Reh.

A: Es ist mehr als das....
Es ist ein Wunder!

F: Wenn du das n?chste mal ein Reh siehst, dann wirst du nicht mehr achtlos an ihm Vorbeilaufen oder?

A: Nein, das werde ich nie wieder.

F:Jetzt verstehst du!

Und Genau das ist es was ich unter Ereignissphilosophie verstehe.
Das Ereigniss mag sich nicht ver?ndern aber die Erkenntniss dar?ber, das es sich anders Ereignen k?nnte ver?ndert die Wahrnehmung.

A: Ich werde heute Nacht sicher von einem Reh tr?umen.

F: Dann wollen wir hoffen, das es kein Alptraum wird.
Gute Nacht!

A: Gute Nacht!
26.4.05 03:33





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