Böhse Onkelz

 



Böhse Onkelz
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Gestern war heute noch morgen - Best of... (2001, Rule 23, 3CD)

CD1: Gestern

1. Dunkler Ort
2. Finde die Wahrheit
3. Kirche
4. Nichts ist für die Ewigkeit
5. Onkelz 2000
6. So sind wir
7. Terpentin
8. Wir ham' noch lange nicht genug
9. Hier sind die Onkelz
10. Auf gute Freunde
11. Danket dem Herrn
12. Danke für nichts
13. Lieber stehend sterben
14. Nur die besten sterben jung
15. Kneipenterroristen
16. Nie wieder
17. Das ist mein Leben

CD2: Heute

1. Das Wunder der Persönlichkeit
2. Ich
3. Für immer
4. Du kannst alles haben
5. Ein langer Weg
6. Entfache dieses Feuer
7. Schutzgeist der Scheiße
8. Worte der Freiheit
9. Koma
10. Deutschland im Herbst
11. Regen
12. 1000 Fragen
13. Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
14. Weit weg
15. Schrei nach Freiheit

CD3: Morgen

1. Ich bin in Dir*
2. Wieder mal' nen Tag verschenkt*
3. Ein Mensch wie Du und ich**
4. Das Tier in mir**
5. Heut Nacht**
6. Mexico***
7. Lügenmarsch
8. Stöckel und Strapse
9. Heute trinken wir richtig
10. 11/97****
11. Erinnerungen#
12. Könige für einen Tag
13. Stunde des Siegers
14. Benutz mich##
15. Wie tief willst Du noch sinken

*Version 2001

**Neuaufnahme

***Originalfassung

****Instrumental. Bereits Veröffentlicht auf der Maxi-CD
"Terpentin" (1998)

#Live in Berlin Juni 2000

##Aus der Maxi-CD "Finde die Wahrheit" (1995)
---
CD1: Gestern

1. Dunkler Ort

Jeden Tag
Treten Menschen in mein Leben
Und wieder raus
Ich habe aufgehört zu zählen

Wir begrüßen uns mit Floskeln
Versehen uns mit Spott
Belegen uns mit Dogmen
Doch richten kann nur Gott

Chor:
Dies ist ein dunkler Ort
Weil Du ihn dazu machst
Dies ist ein dunkler Ort
Du hast ihn erdacht

Wir warten auf den Tod
Verschwenden unsre Zeit
Tun was man von uns erwartet
Zahlen den Preis für unsre Feigheit

Die Tage ziehen vorbei
Wir scheißen und fressen
Unsere Zimmer sind Särge
Geld hilft uns zu vergessen

C-Part
Wir leben unbedeutende Leben
Und bewirken nichts
Dich verschluckt das Vergessen
Und niemand erinnert sich an Dich
-
2. Finde die Wahrheit

Ich rieche Angst, ich rieche Korruption
erlahmten Glauben, Resignation
Ich rieche eine kranke, eine kranke müde Welt
Ich rieche Gier, die Gier nach Geld - Drum

Refrain:
Finde die Wahrheit, hab keine Angst
Finde die Wahrheit, solange Du noch kannst
Denn die Wege sind lang, und selbst der Tod ist nicht ihr Ende
Wach endlich auf, reich mir die Hände
Werde Legende

Ich laufe durch die Straßen und alles was ich seh', sind
verlorene Seelen, gesichtlose Armeen
korrupte Bullen, Schulen voller Idioten
Die falschen Götter, die falschen Drogen - Drum

Ich rieche Böses und Bitterkeit befällt mich
Das Leben stinkt, es stinkt gewaltig
Ich seh die Armut der Reichen, ihre Ketten aus Gold
den Schatten des Himmels, eine Landschaft in Moll
-
3. Kirche

Du bezahlst für ihren Segen, für die Angst vor dem Tod
Dein Geld hält sie am Leben, gibt ihnen ihr täglich Brot
Du hängst an ihren Lippen und Du glaubst, daß Du sie brauchst.
Dann klammer Dich an sie, bis Du verfaulst
bis Du verfaulst (4 times)

Refrain 1:
Ich scheiße auf die Kirche, ihren Papst und seinen Segen
Ich brauch ihn nicht als Krücke, ich kann alleine leben.
Falls Du das nicht kannst, ja falls Du ihn brauchst
Werde mit ihm glücklich, doch zwing mir nicht Deinen Glauben auf

Zensur und Moralismus, ist alles was sie bringt.
Eine halbe Erlösung, der Himmel stinkt.
Und Du willst für sie sterben, in ihrem Namen
Für die Kirche, für ein Amen
für ein Amen (4 times)

Refrain 2:
Ich pisse auf den Papst und seine römische Zentrale
Auf den Vatikan und seine Sklaven
Ich glaube nicht an Eure Worte, ich bin doch nicht bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
-
4. Nichts ist für die Ewigkeit

Glaubst Du alles, was ich sage
Glaubst Du, Du weißt, wer ich bin
Stellst Du niemals Fragen
warum wir wurden, wie wir sind
Die Ironie, mit der wir spielen, die Ihr so schwer versteht
Der Schatten im Verstand, der in jedem von uns lebt

Refrain:
Nichts ist für die Ewigkeit
Nichts bleibt, wie es war
nur vier Jungs aus Frankfurt sind schon lange,lange da
Die Welt hat uns verlangt, sie hat nichts besseres verdient

Habt Ihr noch nicht erkannt,
warum es Böhse Onkelz gibt?

Glaubst Du, daß ich Kinder töten kann
Glaubst Du, ich bin nekrophil
Denkst Du, daß ich nur besoffen bin
Wie es ist, erfährst Du nie
Fragen über Fragen
Es ist nicht leicht, uns zu verstehn
Denken kann nichts schaden
vielleicht kannst Du, vielleicht kannst Du die Wahrheit sehn
-
5. Onkelz 2000

Ein böses Märchen aus
Tausend finsteren Nächten
Ein wildes Leben
Im Bund mit dunklen Mächten

Könige des Pathos
Radikale Humanisten
Hoffnungslose Außenseiter
-Idealisten-

Hysterie und Hexenjagd
Und trotzdem Nummer Eins
Das Leben meint es gut mit uns
Und das ist der Beweis

Für diesen armen Planeten
Scheint Hoffnung zu bestehen
Manche Dinge sind wahr
Auch wenn wir sie nicht sehen

Bridge:
Das Drama beginnt
Gottverdammt erschreckend
Köpfe werden rollen
Niemand kann sich retten

Chor:
Das ist der Punkt
Vor dem Dich alle warnen
Wir schießen die Wahrheit
Durch Deine Membrane
Das ist - so klar wie Wodka
Du findest uns ganz oben
Wir leben ohne Rücksicht
Auf Konventionen

Wir verachten den Tod
Sind ewig unterwegs
Kämpfen virtuelle Kämpfe
Die niemand versteht

Alles schwer zu ertragen
Doch rufst Du unsren Namen
Zeigen wir Dir den Weg
Der Deinen Namen trägt
-
6. So sind wir

Schon als Kindern war uns klar, jeder von uns wird ein Star
oder Millionär
Das ist doch auch nicht schwer
Dem Alkohol nicht abgeneigt,
war es für uns auch nicht leicht
Durch seine Hände Arbeit
wird man auch nicht gleich ein Scheich

Refrain:
So sind wir, und das ist unser Leben
Was kann es schön'res geben,
als ein Onkel zu sein?

So vergingen all die Jahre
Spaß war da, doch fehlt das Bare
Jeder Traum geht mal zu Ende,
nur wir warten auf die Wende

Wir spielen, bis ganz Deutschland singt,
bis im HR3 erklingt
böse Menschen, böse Lieder
Böhse Onkelz immer wieder
-
7. Terpentin

Wir wollen Mauern niederreißen
Geschichte machen,
Die Fetzen sollen fliegen
Die Schwarten sollen krachen.

Der Widerstand wächst
Mit größeren Zielen
Wir existieren wirklich,
Zum Verhängnis von vielen.

Unser Name lebt länger
As unser Leib,
Wir sind unsterblich
Ihr tut uns leid.

Wer böses sät,
Wird Onkelz ernten,
Der Tanz beginnt
Von Flensburg bis Kärnten.

Chor:
Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir gehen zum Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin.

Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir gehen zum Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin.

Wir gehen vorwärts
Ohne Furcht
Nicht am Rand
Sondern mitten durch

Wir zerstören eure Mythen
Habt ihr es vernommen
Schluß mit lustig
Die Onkelz kommen

Bridge:
Steht auf
Oder sterbt auf euren Knien
Steht auf
Oder ihr lernt es nie

Chor:
Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir gehen zu Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin.

Ja, hier sind wir
Eure Feinde und Ziel
Wir gehen zu Lachen in den Keller
Und trinken Terpentin.
-
8. Wir ham' noch lange nicht genug

Endlich wieder neue Noten, neue Schweinerein
Fiese Lieder, harte Worte, so soll es sein
Ich seh Euch schon im Dreieck springen,
Eure Eltern hör ich schrein'
Lieber Gott - steh' uns bei, das muß die neue Onkelz sein

Refrain:
Wir ham' noch lange nicht, noch lange nicht genug
Auf in ein neues Jahr
Wir ham' noch lange nicht genug

Wo Genie und Wahnsinn sich verbinden
wo Worte nicht nach Lügen stinken
Gibt es noch 'nen andern Weg
der steinig ist, aber den es lohnt zu gehn
-
9. Hier sind die Onkelz

Hier sind neue fromme Lieder von den Engeln in zivil
Nichts ist uns heilig, kein Seitenhieb zuviel
Hier sind Reime aus dem Leben, Lieder wie Orkane
Rhythmen, die das Land bewegen, mehr als nur Schikane

Refrain:
Fahr mit uns in den Himmel, wir ebnen Dir den Weg
wir öffnen Dir die Augen, wir zeigen Dir, wie's geht
Hier sind die Onkelz
Schnall Dich an!
Warum willst Du laufen, wenn Du fliegen kannst?

Hier sind neue Schweinereien, von dem Feindbild Nummer eins
Ihr solltet uns belohnen, sonst hättet ihr keins
Ja, wir bringen dieses Land dem Tod ein Stück näher
Wir sind geistige Verführer, Kopfverdreher

Was lange währt, wird endlich gut, denn nie warn wir besser
Ihr hört uns nicht aus Zufall, wir sind schärfer als Dein Messer
Flüssiger Wahnsinn, ein Schluck Poesie
eine Überdosis Onkelz vergißt Du nie
eine Überdosis Onkelz und Du mußt in Therapie

Auf uns warten die Götter ! Auf uns warten die Götter!
Auf uns warten die Götter ! Auf uns warten die Götter!
-
10. Auf gute Freunde

Verschüttete Träume, Bilder aus alten Tagen
vom Wahnsinn, den ich lebte, und was sie mir heute sagen
Ich schlief zu wenig und ich trank zuviel
Die Schmerzen im Kopf warn ein vertrautes Gefühl

Refrain:
Ich trinke auf, auf gute Freunde, verlorene Liebe,
auf alte Götter und auf neue Ziele
Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war.
Darauf, daß alles endet und auf ein neues Jahr, auf ein neues Jahr !

Blutige Küsse, bittere Pillen
Vom Schicksal gefickt und immer 3 Promille
Ich war Teil der Lösung und mein größtes Problem
Ich stand vor mir und konnte mich nicht sehn

Das Gras war grüner. Die Linien schneller.
Der Reiz war größer und die Nächte waren länger
Alles Geschichte, und ich bin froh, daß es so ist.
Oder glaubst Du, es ist schön, wenn man Scheiße frißt

Alles nur Splitter, im Treibsand meiner Seele
Nur wenige Momente in einem Leben
ich höre himmlisches Gelächter, wenn ich dran denke, wie ich war.
An das Rätsel, das ich lebte, und den Gott, den ich nicht sah.
-
11. Danket dem Herrn

Danket dem Herrn, Euer Elend geht zu Ende
Das warten ist vorbei. Jetzt wackeln die Wände !
Ja, hier ist Kevin, Eure Stimme aus der Gosse
Der wandelnde Wahnsinn, mit Worten wie Geschosse
Wir bringen's auf den Punkt. Sagen, was sich keiner traut
Gegen alle Regeln. Es wird Zeit, daß ihr das glaubt.
Wir sind der Stachel im Arsch der Nation.
Glorreiche Halunken, nichts bleibt von uns verschont

Refrain:
Mit dieser Band hast Du nicht viele Freunde,
doch die, die Du hast, teilen Deine Träume
Die, die Du hast, teilen alles mit Dir.

Uns liegt das Herz auf der Zunge, und hier sind die Beweise
Wir sind duftende Blumen, in Feldern voll Scheiße
Hier sind Perlen für die Säue, Angst für unsere Feinde
Tröstende Worte - wenn es sein muß, auch gemeine
Hier ist das rettende Ufer, euer heiliger Hafen
Der Strohhalm für Ertrinkende, Koks für die, die schlafen
Geschenke für Verzweifelte, Lebenselixier
Entartete Kunst, von den fantastischen Vier
-
12. Danke für nichts

Auf einmal mögt Ihr uns
Wie kann das sein?
Gepusht wird was verkauft,
schließt das uns ein?
Gestern noch verschwiegen,
heute auf'm Cover
Morgen Mamas Liebling,
Futter für die Gaffer

Du bist nicht wie ich, wie kannst Du über mich reden?
Du weißt nicht wie ich denke, ich leb' mein eigenes Leben
Du weißt nicht wo ich herkomm', selbst wenn Du es weißt
Du weißt nicht wie ich fühle, Du weißt nicht was es heißt,
ich zu sein

Bridge:
Komm und sag mir, was ich meine
Komm und sag mir, wer ich bin
Analysiere mich, finde nichts
und bleibe ein dummes Kind - Ha, ha!

Refrain:
Wir sind noch lange, noch lange keine Freunde
wir sind noch lange nicht so weit
Danke für nichts, Du hilfst mir dich zu hassen
Danke für Nichts, Danke für Nichts

Ändert Euren Namen, sagst du
Ändere Deinen
Nur weil Du alles besser weißt,
fang ich nicht an, zu schleimen
Nichts würde sich ändern, nicht in Tagen, nicht in Jahren
Die Wahrheit ist in Dir und nicht in Deinem Namen
-
13. Lieber stehend sterben

Wir sollen bezahlen für das, was hier passiert
Wir tragen die Schuld für Euch, die Ihr regiert
Niemand kennt die Wahrheit, doch Ihr wollt uns belehrn
Eure Last auf unsern Schultern, doch das haben wir nicht gern
Denn wir sind anders - Wir sind stolz und unbequem
Niemand tötet unsren Willen, darum müßt Ihr doch verstehn.

Refrain (twice):
Ich will lieber stehend sterben als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden als einmal aufzugeben

Die Hände vor den Augen, Watte in den Ohrn
Er hält lieber seinen Mund, er ist zum Mitläufer geborn
Er sagt alles das, was Du sagst
er kriecht auf allen viern
Doch wir sind anders - Wir sind stolz und unbequem
Niemand tötet unsren Willen, darum müßt Ihr doch verstehn

Doch ich bin anders, ich kämpfe für mein Recht
Ich bin lieber Euer Onkel als Euer Knecht - lieber Euer Onkel...
-
14. Nur die besten sterben jung

Wir waren mehr als Freunde, wir warn wie Brüder
Viele Jahre sangen wir die gleichen Lieder
Nur die Besten sterben jung
Du warst der Beste!
Nur noch Erinnerung
sag mir warum?

Refrain:
Nur die Besten sterben jung
Nur die Besten sterben jung

Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht
Die Zeit heilt Wunden, doch ich denke oft an Dich

Ganz egal, wo Du auch bist
Du weißt so gut wie ich
irgendwann sehn wir uns wieder
in meinen Träumen, in unsren Liedern
-
15. Kneipenterroristen

Mütter, sperrt die Töchter ein und rettet Euern Sohn
vor Kneipenterroristen, dem Schrecken der Nation
Sind die Straßen menschenleer, und jeder Gastwirt ist in Kur Dann sind Kneipenterroristen auf Terrortour

Refrain:
Wir sind Kneipenterroristen, schwerstens tätowiert
Wir haben immer einen sitzen, ganz egal, was auch passiert
Hausverbot heißt unser Motto und Streit ist unser Ziel

Jeden Tag 'ne schlechte Tat, ist das zuviel?

Siehst Du Wirte schwitzen, siehst Du Gäste panisch flieh'n
Dann haben Kneipenterroristen nichts gutes im Sinn
Kneipenvandalismus steht auf unsrer Fahne,
Kneipenterroristen kennen keine Gnade
-
16. Nie wieder

Du weißt, was es heißt,
Du kennst den Preis
in diesem Spiel, das Leben heißt
Mach Dich bereit,
es kommt die Zeit
in der Du wissen mußt, wie's weitergeht

Refrain:
Du hast den Dreck von der Gosse geleckt
Du weißt, wie Scheiße schmeckt
Du hast die Straßen geseh'n,
wie Freunde untergehn
Nie wieder, nie wieder, nie wieder Letzter sein
Nie wieder, nie wieder, nie wieder ganz unten sein

Du sahst es nicht ein
für Scheiße sperrt man Dich ein,
Diesen Signum trägst nur Du allein
Mach Dich bereit,
es kommt die Zeit
in der Du wissen mußt, wie's weitergeht
-
17. Das ist mein Leben

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt
In schlechten Zeiten bekommt man nichts geschenkt
Egal, was man erwartet, man bekommt, was man verdient
Das sind Lieder, die das Leben schreibt - Schicksalsmelodien

Refrain:
Das Leben war nicht immer, nicht immer gut zu mir
Licht und Schatten stehn gemeinsam vor der Tür
Das ist mein Leben, vielleicht soll es so sein

Eine Reise durch den Wahnsinn, durch Licht und Dunkelheit
Man muß wohl erst ganz unten sein, um oben zu bestehn
bis zum Hals in Scheiße stehn um wieder Land zu sehn,
um Land zu sehn

Vom Himmel in die Hölle, von der Hölle ganz hinauf
Ein tiefer Fall nach unten und die Treppe wieder rauf
Egal, was man erwartet - Man bekommt, was man verdient
Das sind Lieder, die das Leben schreibt - Schicksalsmelodien
---
CD2: Heute

1. Das Wunder der Persönlichkeit

Glaubst Du meinen Glauben,
sprichst Du meine Sprache
Trägst Du meine Kleidung, glaubst Du alles, was ich sage
Sei Dein eigner Meister, Dein eigner Jesus
Regiere Dich selbst, es ist Dein Ich, das Du sehen mußt
Nimm nicht, was man Dir bietet, werde erst Du selbst

Refrain:
Das ist das Wunder der Persönlichkeit, das Wunder, das Du bist
Das Wunder, das wir alle sind, Du genau wie ich
Das ist das Wunder der Persönlichkeit, das Wunder, das Du bist

Doch bevor man andre lieben kann, liebe erstmal Dich.

Folgst Du meinen Zielen, bist Du mein Spiegelbild
Siehst Du mit meinen Augen oder bist du etwa blind
Hörst Du auf meinen Namen,
trägst Du mein Lächeln im Gesicht
Nur wenn Du es nicht tust, ja dann bist Du wie ich
Nimm nicht, was man Dir bietet, werde erst Du selbst
-
2. Ich

Ich sitz nicht hier und schweige, ich lebe nicht in Angst
Ich kann auch anders, ich kann das, was Du nicht kannst
Ich trage mein Innerstes nach außen, damit auch Ihr es seht
um Euch zu zeigen, daß es anders, daß es anders geht

Refrain 1:
Ich laufe gegen Mauern, ich laß mich nicht kontrollieren
ich laß mich nicht benutzen und nicht von Blinden führen
Nichts bringt mich zum Schweigen, nicht, wenn ich dazu steh'
Ich will mindestens die Welt verändern bevor - bevor ich geh'

Ein Abend mit mir setzt Deinen Geist in Bewegung
wie ein vergifteter Pfeil, eine geistige Blähung
Ich bin ein Antidepressivum, Depressionsdiät
Wenn ich Euch nicht mehr helfen kann, ist es sowieso zu spät

Refrain 2:
Ich laufe gegen Mauern, ich laß mich nicht kontrollieren
ich laß mich nicht verarschen und nicht von Blinden führen
Nichts bringt mich zum Schweigen, nicht, wenn ich dazu steh'
Ich will mindestens die Welt verändern bevor - bevor ich geh'

Refrain 3:
Ich laufe gegen Mauern, ich laß mich nicht kontrollieren
ich laß mich nicht verarschen und nicht von Blinden führen
Ich kann eigenständig Denken, ich zweifle nicht
Ihr steht im Dunkel und ich, und ich im Licht
und ich im Licht, und ich im Licht!
-
3. Für immer

Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still
Ich denke nach über Dich und mein Gefühl
Ich hab Dich lange nicht gesehen, ist es das, warum ich leide
War es für immer, war es besser für uns beide?

Bridge 1:
Warn wir auf der Flucht
Sollte es so sein
War es zu intensiv
oder warn wir nicht soweit
War es die Erlösung
Der Weg ins Freie
Der Wind des Schicksals
oder nur das nicht Verzeihen

Refrain:
Wie konnte ich so blind sein,
wie konnt ich glauben, ich kann sehn
Hat Gott auf mich geschissen
oder warum ließ ich Dich gehn
Wieder spür ich diese Sehnsucht,
Du bist schon lange nicht mehr hier
Sag mir, was hast Du getan,
denn Dein Licht brennt immer noch bei mir
FÜR IMMER

Es war der Himmel und die Hölle, was wir uns gaben
Wir spielten mit dem Feuer, umso tiefer sind die Narben
Ein Traum ist kein Versprechen,
doch wir sind ziemlich hoch geflogen
Ging es um die Sterne oder haben wir uns belogen

Bridge 2:
Der Sprung ins Leere
Die Angst vorm Fallen
Das Entfachen des Feuers
Das Sterben der Flammen
Wohin führen unsre Wege
Wo bist Du in diesen Tagen
ich kann Dich nicht vergessen
ich rufe Deinen Namen!
-
4. Du kannst alles haben

Willst Du meine Einsamkeit
und das, was sie in mir weckt?
Willst Du meine Sorgen, den Haß, der in mir steckt?
Laß mich Dein Leben komplizieren - Sag einfach ja
Wir tauschen Ringe und ich bin immer für Dich da

Refrain (twice):
Du kannst alles haben
Du kannst alles haben
Du kannst alles haben
alles, was Du willst

Willst Du mein Blut, willst Du meine Tränen?
Willst Du Dich in mir verlieren, willst Du mein Leben?
Soll ich für Dich singen oder für Dich Töten gehn?
Soll ich für Dich lügen, willst Du im Regen steh'n?

Ich glaub', Du liebst mich nicht
Ich glaub', Du liebst mich nicht
Ich glaub', Du liebst mich nicht
Ich bin wohl nicht der Richtige für Dich

Willst Du meine Launen? Ertrag mich, wenn Du kannst
Willst Du meine Schatten, den Abszess aus Furcht und Angst?
Willst Du meine ganze, meine ganze Existenz?
Willst Du meine Lügen, alles das, was Du nicht kennst?
-
5. Ein langer Weg

Wir hatten wilde Herzen und dachten aus dem Bauch
Unser Lehrer war das Leben, die Straße das Zuhaus
Wir lebten nie mit Kompromissen,
es gab nen langen Weg zu gehn
Den Weg der Wahrheit, nicht jeder kann ihn sehn
Nicht jeder kann ihn gehn

Refrain 1:
Es war ein langer, langer Weg
und niemand sagte, es wird leicht
Wir hatten nichts zu verliern und kein Weg war uns zuweit
Es war ein langer, langer Weg
und niemand sagte, es wird leicht
Wir hatten nichts zu verliern und wir waren nicht allein,
nicht allein, nicht allein, nie allein

Wer hat nicht schon von uns gehört, ob er wollte oder nicht
den Namen, der so viele stört, doch alle Herzen bricht
Die Band, der Mythos, die Legende, was immer man erzählt
Der Gestank der Vergangenheit liegt mit auf unserm Weg
auf unserm Weg, auf unserm Weg

Refrain 2:
Es war ein langer, langer Weg
und niemand sagte, es wird leicht
Wir hatten nichts zu verliern und kein Weg war uns zuweit
Es war ein langer, langer, langer, langer Weg
und es wird Zeit, daß man ihn geht
Gonzo!
-
6. Entfache dieses Feuer

Ich sehe ein kleines Mädchen betteln
Ich drehe mich herum
Ich seh den Himmel weinen
Ich frage mich, warum
Ich sehe Flüsse voller Tränen
Seen voller Leid
Meere voller Dummheit
Was ist los mit dieser Zeit?

Bridge 1:
Was ist los mit uns, ich kann uns nicht verstehn
Reich mir Deine Hand, lass uns träumen gehn

Refrain:
Laß uns fliegen, schöne Sehnsucht, näher an unsre Träume
Laß uns wieder atmen, laß uns wieder sehn
Entfache dieses Feuer, in mir dieses Feuer
Und nichts als dieser Traum wird wahr
ein Traum so fern und doch so nah

Es ist nicht grad berauschend
was ich hier seh
Ich sehe Bullen töten Schwarze
in L.A.
Ich seh den Krieg in Jugoslawien
Den Hass in unsrem Land
Wenn Ihr etwas ändern wollt, fangt bei Euch an

Bridge 2:
Das "Hier" ist Euer Erbe, doch wenn's Euch nicht gefällt
Dann werdet bessre Menschen, und Ihr kriegt ne bessre Welt
-
7. Schutzgeist der Scheiße

Innerlich zerissen
So hieß der Ort an dem ich war
Es war Dienstag
Wie jeden Tag
Es war Winter
Ohne Eis und Schnee
Nur in mir
Niemand sonst kann es sehen

Jahre fallen herab
Wie das Laub von den Bäumen
Bin ich der Schutzgeist der Scheiße?
Verloren in Träumen
Ich versuchte zu lächeln
Mich nicht zu ergeben
Deprimiert und ernüchtert
Wie noch nie in meinem Leben

Chor:
Die letzte Flasche ist leer
Und jetzt fiel der Regen.
Ich stehe auf
Meinem Schicksal entgegen
Ich lasse alles zurück
Alles und jeden
Und beginne die Suche
Nach einem neuen Leben

Eiternde Gedanken
Laden ein zum verweilen wie offene Wunden
Die niemals verheilen
Die Vision die ich hatte
Liegt in Scherben auf dem Boden
Verrottet wie ein Leichnam
Sie hat mich belogen
-
8. Worte der Freiheit

Guten Tag, ich bin die Freiheit
So, jetzt kennt Ihr meinen Preis
Leider könnt Ihr ihn nicht zahlen,
auch wenn Ihr Bundesbürger heißt
Jetzt tragen wir die gleichen Farben,
doch sind wir alle gleich
Wollt Ihr die Mauer wiederhaben
oder heim in Helmuts Reich

Refrain:
Wir spielen dieses Lied für Euch dort drüben
Ihr habt Euch selbst besiegt, dieses Land ist kein Vergnügen
Man hat Euch wieder mal belogen,
doch was könnt Ihr schon verlangen
Es waren Worte der Freiheit
auf den Zungen von Schlangen

Ihr sagt, es geht Euch schlecht
und die andren sind dran schuld
Doch auch Ihr habt Eure Chance,
man braucht mehr als nur Geduld
Demokratie ist nur ein Wort, solang man sie nicht lebt
Und auch die Hölle ist ein Ort, der sich um die Sonne dreht
-
9. Koma

Eine nächtliche Parade ungebetener Bilder
Eine Nacht, die niemals endet, ich gleite davon
Eine einsame Leere, jenseits von Schmerz,
von Kummer und Worten, umklammert mein Herz
Und ich gehe durch die Tür, die Tür, die ins Alleinsein führt.

Refrain:
Ich sinke ins Nichts, in endlose Leere.
Nur dunkles Geheimnis, erdrückende Schwere!
Ich träume wahnsinnige Träume von Gnade und Verzeihen.
Erhabene Momente für die Ewigkeit

Ich sehe Fetzen meines Lebens, Fragmente meines Seins:
Wie Messer, die mein Herz durchbohren, stummes Schrein
Hier gibt es keine Namen, ich weiß nicht, wer ich bin.
Alles von Bedeutung, verliert seinen Sinn
Ich falle immer tiefer, immer tiefer in den Traum
-
10. Deutschland im Herbst

Ich sehe alle gegen alle, jeder gegen jeden
keine Achtung vor sich selbst, keine Achtung vor dem Leben
Ich sehe blinden Hass, blinde Wut
feige Morde, Kinderblut
Ich sehe braune Scheiße töten
Ich sehe Dich

Refrain (5 times):
Deutschland im Herbst

Ich höre weiße Geräusche, rassenreine Lieder
Ich höre hirnlose Parolen von Idioten und Verlierern
Ich höre die Lügen der Regierung

die Lüge Eures Lebens
die Lügen über uns
ich höre Dich
-
11. Regen

Es regnet Trübsal, es regnet Angst,
das Wasser steigt und steigt und überflutet dieses Land
Es regnet fahlen Geruch, Lügen und Neid,
verfaultes Fleisch, Irrsinn und Leid.

Refrain:
Wir haben immer nur genommen, nie gegeben,
es maßlos übertrieben, doch dann kam der Regen,
doch dann kam der Regen, doch dann kam der Regen,
doch dann kam der Regen, und nimmt alles Leben

Es regnet Tote, es regnet Kampf ums Überleben
Der Himmel weint, zählt Gott unsre Tränen?
Es regnet Elend, es regnet Wut,
Hier gibts es keine Arche, wir ertrinken in Blut
-
12. 1000 Fragen

1000 Fragen, die mir das Leben stellt
1000 Fragen über mich, über mich und diese Welt
Kann ich mich finden, indem ich mich verlier
Suche ich im Nichts, bin ich blinder Passagier

Refrain: (twice)
Woher weiß der Wind, woher er weht
Woher weiß der Schmerz, wann er kommt und wann er geht
Ich will wissen, wie's im Himmel ist,
wohin die Flüsse fließen
Wer welches Feuer schürt, warum wir wen erschießen

Wird die Zeit sich um mich kümmern,
brauch ich Licht, um zu sehn
Sind wir die Narren der Geschichte,
kann man dem Schicksal nicht entgehn
Muß ich Engelchen werden, den Himmel durchfliegen,
bevor wir mit den Onkelz unsere Goldene kriegen
-
13. Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt

Ich zeige dir, was es heißt, allein zu sein
Ich trinke Tränen, schwarzen Wein
Ich folge dir tief, tief in die Nacht
Bis in den Abgrund deiner Seele, steige ich hinab
Ich suche nach der, die mich zum Weinen bringt
Liebe macht süchtig, betrunken und blind
Ich suche nach dem Weg aus der Leere,
Die mein Leben bestimmt
Ich laß es Tränen regnen

Chor:
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
Ich schenk dir mein gefrorenen Herz
Ich will, daß du es für mich wärmst

Ich verirre mich, nichts ist mehr klar
Ich bin da wo, vor mir keiner war
Nicht fähig zu lieben - oder liebe ich die Qual
Liebe ich den Schmerz, bin ich nicht normal?
Ich such nach der, die meinen Geist nach Hause bringt
Ich such nach der, für die ich diese Lieder sing
Nur eine Nacht in meinem Zimmer,
Wir wachen auf und leben für immer
Ich laß es Tränen regnen

Chor:
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
Ich schenk dir mein gefrorenen Herz
Ich will, daß du es für mich wärmst
-
14. Weit weg

Du bist gegangen
Im Streit um Nichts
Doch ich kann mich nicht korrigieren
Nicht mal für Dich

Es juckt und brennt
Es quält mich und martert
Es kotzt mich an
Unser menschliches Theater

Chor:
Weit weg - weit weg von besseren Tagen
Weit weg - allein mit tausend Fragen
Weit weg - ich höre Dich weinen
Weit weg - hat die Sonne aufgehört zu scheinen?

Unsere Chance hat die Stadt verlassen
Wir stehen vor dem Nichts
Wie Sterne, die ins Dunkel fallen
Sterbendes Licht

Es riecht nach Herbst
Nach Untergang und Särgen
Winter im Herz, keine rühmliche Zeit
Man fühlt den Sommer sterben

Chor:
Weit weg - weit weg von besseren Tagen
Weit weg - allein mit tausend Fragen
Weit weg - ich höre Dich weinen
Weit weg - hat die Sonne aufgehört zu scheinen?
-
15. Schrei nach Freiheit

Wasser des Lebens, trage mich
Führ mich aus dem Dunkel, aus dem Dunkel ins Licht
Nimm mich mit auf die Reise in andere Welten
In das Land der Freiheit, in die Heimat der Helden
Manchmal höre ich den Wind
manchmal hör ich, wie er singt
Das Lied von Freiheit, von einem neuen Morgen
Er singt:

Refrain:
Lebe durch mich, atme durch mich
Rede mit mir, sieh mir ins Gesicht
Ich hör den Schrei nach Freiheit aus Deinem Mund
den Schrei nach Freiheit, der nie verstummt

Zwei Körper, eine Seele - die Sonne ist Zeuge
Du siehst die Bilder, die Bilder aus meinen Träumen
Du kannst mit meinen Augen sehn
Ich sag Dir nichts, doch Du kannst mich verstehn
und was Du suchst, habe ich verloren
Ich sag Dir:...

Manchmal höre ich den Wind
manchmal hör ich, wie er singt
Das Lied von Freiheit, von einem neuen Morgen
---
CD3: Morgen

1. Ich bin in Dir

Hörst Du diese Lieder?
Böhse Onkelz immer wieder
Sie sind ein Teil von meinem Leben
sie sind ein Teil von mir
sie sind für Dich, ich schenk sie Dir
Mehr kann und will ich Dir nicht geben
Weißt Du wirklich, wer ich bin, wie ich denke, wie ich fühle?
Liebst Du mich, weil ich es bin oder weil ich Dich belüge?

Refrain 1:
Du bist in mir - wohin ich geh,
doch siehst Du auch, das was ich seh ?

Ich seh mich an und frag mich
ich seh mich an und frag mich, warum
Warum bin ich, wie ich bin?
Warum lach ich, wenn ich traurig bin
kann ich sehen oder bin ich blind?
Ich such die Antwort auf meine Fragen

Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen
Der Wind spricht zu mir, er wünscht mir Glück,
er flüstert meinen Namen

Refrain 2:
Er sagt:
Ich bin in Dir - wohin Du gehts,
doch siehst Du auch, das was ich seh?

Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen
Der Wind spricht zu mir, er wünscht mir Glück,
er flüstert meinen Namen

Ich warte auf ein Zeichen,
ich warte auf ein Zeichen von Dir,
ich such die Anwort auf meine Fragen
-
2. Wieder mal' nen Tag verschenkt

Ein neuer Tag beginnt auf der Suche nach dem Sinn
dem Sinn in meinem Leben, doch ich kann ihn nicht finden
Wars das schon? Kann das alles ein?
Was kommt danach? Wann ist's vorbei?
Wer kennt die Antwort auf diese Fragen?
Die Tage vergehn, nichts passiert
Nichts ist geschehn und es rebelliert
In den Falten meines Hirns
in den Ecken meiner Seele

Refrain:
Wieder mal 'nen Tag verschenkt - Mmmhhh
Wieder mal 'nen Tag verschenkt

Die Tage vergehn, nichts passiert
nichts ist geschehn und es rebelliert
in den Falten meines Hirns
in den Ecken meiner Seele
Ich hab nächtelang gezecht, mich ins Koma gesoffen
Oft gezielt, doch nie getroffen
Ich weiß, wie es ist, der Arsch zu sein
-
3. Ein Mensch wie Du und ich

Die Gier treibt ihn zu immer neuen Taten
Leichen pflastern seinen Weg
In dunklen Ecken wird er Dich erwarten
und eh Du ihn bemerkst ist es zu spät

Er ist ein Mensch wie Du und ich, er ist verrückt wie Du und ich
Er ist ein Mensch wie Du und ich, wie Du und ich

In seinem kleinen kranken Hirn
treibt er es mit Kindern und mit Tiern
Er ist durchtränkt mit Haß und Perversion
Er ist der Abschaum in Person
-
4. Das Tier in mir

Ein Apostel des Bösen, glaub ich oft zu sein
Denn Dinge, die ich tue, sind voller Schmerz und Pein

Refrain:
Es ist das Tier in mir, das meine Sinne leitet, meine Seele verwirrt
Es ist das Tier in mir, es ist das Tier in mir, das Tier in mir
Das Tier in mir, Ha, ha!

Abnormitäten, sind das Zeichen der Zeit?
Ist es nur ein Traum, oder ist es Wirklichkeit?

Mit dem Rücken zur Wand überlegt man nicht,
der Himmel ist für Helden, die Hölle ist für mich
-
5. Heut Nacht

Du sagtest, Du willst fort von mir,
doch jetzt bleibst Du für immer hier - bei mir

Refrain:
Heut Nacht, heut Nacht
wirst Du für immer bei mir sein
Heut Nacht wirst Du zu meiner Königin

Ich weiß nicht mehr, was es war
ich weiß nicht mehr, wie es geschah

Du mußt jetzt sterben, Du bist mein,
denn nur der Tod kann ewig sein
-
6. Mexico

Mit Sombreros auf und Doc Martens an,
so geht die Reise los
Nach Mexico, auch ohne Geld,
wenns sein muß, mit 'nem Floß
Und wenn wir drüben sind, drüben sind,
dann wirds erst richtig schön
Wir werden unsre Mannschaft wieder siegen sehn

Refrain:
Mit Senoritas im Arm, Tequila lauwarm
Vom Durchfall geplagt und von Fliegen gejagt
Im Land der Kakteen, werden wir, Du wirst sehn

wieder Weltmeister, Weltmeister sein

Siegesgewiß fahren wir nach Mexico, um unsre Elf zu sehn
Im Siegesrausch, voller Alkohol, lassen wir die Fahnen wehn
Durst und Schweiß heißt der Preis, um Triumphe zu erleben
Kann es etwas schön'res geben
als Weltmeister zu sein
-
7. Lügenmarsch

Für die Leute, die uns immer wieder schreiben
"Mit langen Haaren können wir Euch nicht leiden"
für die Leute von der Presse und so
noch ein paar Lügen für die Zeitung aufm Klo
Für die, die unsre Platten verbieten
noch ein paar Klischees für all die Lieben,
die immer reden und reden
die alles wissen, nur nichts vom Leben

Refrain:
Wir sind die totalen Metaller - wir sind die totalen Metaller
Wir haben Haare bis zum Arsch - wir haben Haare bis zum Arsch
Wir sind die totalen Metaller - wir sind die totalen Metaller
und das ist unser Lügenmarsch - leckt uns am Arsch

Für die, die unsre Texte nicht verstehn
Hereinspaziert, hier gibt's was zu sehn!
für all das Gerede, für all diese Lügen
für all diese Leute, die sich selbst betrügen
-
8. Stöckel und Strapse

Ich hab schon viel versucht mit Damen groß und klein,
doch das war nicht genug, das kann nicht alles sein
Ich oben und sie unten und dann das alte Spiel
Ich habs zwar schön gefunden, doch das war nicht mein Ziel

Refrain:
Ich will Stöckel und Strapse und ledernen BH
Stöckel und Strapse - wunderbar

Geplagt von feuchten Träumen ging ich aus dem Haus
Wäsche nur vom Feinsten suchte ich ihr aus
Was dann geschah, man glaubt es nicht, sie war total entsetzt
Die Strapse flogen mir ins Gesicht, den BH hat sie zerfetzt
-
9. Heute trinken wir richtig

Ich sitz schon seit drei Stunden hier
drei Stunden sind gleich 20 Bier
die Pisse steht mir bis zum Hals
doch heut sauf ich für Vier

Heute trinken wir richtig, jetzt wirds erst richtig schön
So ein Tag wie heute, der dürfte nie vergehn

Plötzlich kommen 'n paar Kollegen rein
Die sagen zum mir, wir spendieren Dir ein'
Bier und Korn steht auf dem Tisch
und nein sagen kann ich nicht
-
10. 11/97 (Instrumental)
-
11. Erinnerungen

Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß die Zeit nicht weitergeht?
Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß sich alles um Dich dreht?
Man hat sich reichlich gehaun
und nie dazugelernt
Viel Alkohol, viel Fraun
Von der Wirklichkeit entfernt

Refrain:
Ich erinner mich gern an diese Zeit
Eine Zeit, die man nie vergißt
Doch ich muß mein Leben leben, meinen Weg alleine gehn
Machs gut, Du schöne Zeit - Auf Wiedersehen

Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß die Zeit nicht weitergeht
Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß sich alles um Dich dreht
Es war nicht alles Gold, was glänzte
und doch, es war schön
Es war nicht alles Gold, was glänzte
Du trägst Narben der Zeit, die nie vergehn
-
12. Könige für einen Tag

Wie ein Römer faul im Sofa liegen
Damen, die mit Liebe dienen
ein feistes lächeln im Gesicht,
denn eine Hand spielt am Geschlecht
Ein nackter Leib, ein bißchen Liebe,
Sex und Suff und wilde Spiele
Zehn Dominas für mich allein,
so soll es sein

Refrain:
Wir sind Könige für einen Tag - Könige für einen Tag
Wir sind Könige für einen Tag - Könige für einen Tag
Könige für einen Tag

tun und lassen, was man mag
Wir werden meine Schergen jagen
und mit Frau Rauscher baden
Pack, das mich auf Händen trägt
und mit mir zum Fußball geht
Metallica ist Hofkapelle,
so soll es sein
-
13. Stunde des Siegers

Du erträgst die Erniedrigung
mit einem Lächeln im Gesicht.
Doch was mal aus Dir werden soll, das weißt Du nicht.
Der eine hat's, der andere nicht,
doch das hast Du nicht so gemacht.
Dein Weg führt Dich in dunkle Straßen.
Hörst Du, wie man über Dich lacht?

Die Stunde des Siegers kommt jeden irgendwann.
Für Dich, für mich, für jeden irgendwann.
Die Stunde des Siegers, nutze sie.
Zeig ihnen, wer Du bist
spuck ihnen ins Gesicht, ins Gesicht.

Doch laß sie lachen, laß sie schreien, bis ihre Rotze sie erstickt.
Denn bald ist Deine Zeit gekommen, jede Stunde schlägt für Dich.
Dann tanzt Du auf ihren Köpfen bis das Hirn aus den Augen quillt.
Siehst Du das Zappeln ihrer fetten Leiber,
hast Du Dein Ziel erreicht.
-
14. Benutz mich

Dein Gesäß ist ein Magnetfeld - Ja, ich bete Dich an
Ich lad Dich ein, mich zu benutzen
Ich geb Dir alles, was ich kann
Führ mich in Versuchung, gib Dich mir hin
Schenk mir die Freuden Deines Fleisches,
gib meinem Leben einen Sinn

Refrain (twice):
Komm, benutz mich
Tu alles, was Du willst
Frag mich, was Du nicht zu fragen wagst
Sag mir, woraus Deine Träume sind

Dein Blick durchbohrt mich, versetzt mich in Hypnose
Deine Hand brennt mir Löcher in die Hose
Ich würd Dich gerne ficken, ja, ich sag Dir, wie es ist
Ich bin zu allem bereit, wenn Du mich willst

Dein Gesäß ist ein Magnetfeld
Ja, ich bete Dich an
Ich lad Dich ein, mich zu benutzen
Ich geb Dir alles, was ich kann
Ich reime, ich träume, ich lauf auf Wasser
Mein Erlebnis war kraß, doch Du bist krasser
-
15. Wie tief willst Du noch sinken

Dein Geist ist schwach, und Du verlierst Deine Macht
Dein letztes bißchen Ehre, alles was Du hast
Ich zünd 'ne Kerze für Dich an,
Vielleicht erhellt sie Deinen Geist,
Vielleicht zeigt sie Dir Dinge, von denen Du nichts weißt

Refrain:
Wie tief willst Du noch sinken? Wie lange Dich belügen?
Wieviele Tode willst Du sterben? Wie oft Dich selbst betrügen?
Ja, diese Worte sind kraß, verletzend und laut
Doch nur wenn man schreit weckt man Tote auf, Tote auf!

Du unterwirfst Dich nicht den Großen und trittst nach den Kleinen
Du benimmst Dich wie Scheiße auf zwei Beinen
Mann, mußt Du ein Arschloch sein, und ich weiß nicht was noch
Ein Arschloch so groß wie ein verdammtes schwarzes Loch

Schlafe weiter Deinen traumlosen Schlaf



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