Böhse Onkelz

 



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[Gehasst, verdammt, vergöttert] (1994, Bellaphon, 2LP/2CD/2MC)

CD 1

1. Lieber stehend sterben
2. Gehasst, verdammt, vergöttert
3. Wir ham' noch lange nicht genug
4. Ich bin in Dir
5. Mexico*
6. Heilige Lieder
7. Wenn wir einmal Engel sind
8. Wieder mal 'nen Tag verschenkt
9. Scheißegal
10. Schöne neue Welt
11. Nur die Besten sterben jung
12. Ich lieb' mich*
13. Erinnerungen**
14. Deutschland im Herbst
15. Für immer
16. Ich bin wie ich bin
17. Die Böhsen Onkelz geben sich die Ehre***

Bonus-CD****

1. Worte der Freiheit
2. Nenn mich wie Du willst
3. Entfache dieses Feuer
4. Das ist mein Leben

*Neuaufnahme

**Remix

***Bisher Unveröffentlicht

**** Hochst ungewöhnliche aber sehr gute Intepretationen der Vier bekannten Lieder.
---
1. Lieber stehend sterben

Wir sollen bezahlen für das, was hier passiert
Wir tragen die Schuld für Euch, die Ihr regiert
Niemand kennt die Wahrheit, doch Ihr wollt uns belehrn
Eure Last auf unsern Schultern, doch das haben wir nicht gern
Denn wir sind anders - Wir sind stolz und unbequem
Niemand tötet unsren Willen, darum müßt Ihr doch verstehn.

Refrain (twice):
Ich will lieber stehend sterben als kniend leben
Lieber tausend Qualen leiden als einmal aufzugeben

Die Hände vor den Augen, Watte in den Ohrn
Er hält lieber seinen Mund, er ist zum Mitläufer geborn
Er sagt alles das, was Du sagst
er kriecht auf allen viern
Doch wir sind anders - Wir sind stolz und unbequem
Niemand tötet unsren Willen, darum müßt Ihr doch verstehn

Doch ich bin anders, ich kämpfe für mein Recht
Ich bin lieber Euer Onkel als Euer Knecht - lieber Euer Onkel...
-
2. Gehasst, verdammt, vergöttert

Erinnert Ihr Euch, wie es war
es ging ganz schnell, auf einmal warn wir da
Wir sind Gesandte des Himmels
Gottes rechte Hand und seine Stimme
Wir sind nicht von dieser Welt
wir sind Dein Wille und tun, was uns gefällt
Wir sind Heilige, Dämonen
wir sind Götter aus andren Dimensionen
Wir feiern uns, solange es uns gibt
auch wenn nicht jeder Arsch uns liebt

Gepriesen sei der Name dieser Band
Betet zu Gott, daß Ihr uns kennt
Manchmal ist es ganz schön hart
doch jede Eurer Lügen macht uns stark
Na, Du kleiner Scheißer, hör mir zu
Wir sind die Onkelz - Wer bist Du?

Refrain:
Gehasst, verdammt, vergöttert - Wir warn nie im Kirchenchor
wir warn wirklich keine Engel, doch jetzt sind wir kurz davor
Wir ham 'nen guten Draht nach oben, wir sind Gottes rechte Hand
Wir sind ein himmlisches Vergnügen - das Licht in deim' Verstand
-
3. Wir ham' noch lange nicht genug

Endlich wieder neue Noten, neue Schweinerein
Fiese Lieder, harte Worte, so soll es sein
Ich seh Euch schon im Dreieck springen,
Eure Eltern hör ich schrein'
Lieber Gott - steh' uns bei, das muß die neue Onkelz sein

Refrain:
Wir ham' noch lange nicht, noch lange nicht genug
Auf in ein neues Jahr
Wir ham' noch lange nicht genug

Wo Genie und Wahnsinn sich verbinden
wo Worte nicht nach Lügen stinken
Gibt es noch 'nen andern Weg
der steinig ist, aber den es lohnt zu gehn
-
4. Ich bin in Dir

Hörst Du diese Lieder?
Böhse Onkelz immer wieder
Sie sind ein Teil von meinem Leben
sie sind ein Teil von mir
sie sind für Dich, ich schenk sie Dir
Mehr kann und will ich Dir nicht geben
Weißt Du wirklich, wer ich bin, wie ich denke, wie ich fühle?
Liebst Du mich, weil ich es bin oder weil ich Dich belüge?

Refrain 1:
Du bist in mir - wohin ich geh,
doch siehst Du auch, das was ich seh ?

Ich seh mich an und frag mich
ich seh mich an und frag mich, warum
Warum bin ich, wie ich bin?
Warum lach ich, wenn ich traurig bin
kann ich sehen oder bin ich blind?
Ich such die Antwort auf meine Fragen

Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen
Der Wind spricht zu mir, er wünscht mir Glück,
er flüstert meinen Namen

Refrain 2:
Er sagt:
Ich bin in Dir - wohin Du gehts,
doch siehst Du auch, das was ich seh?

Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen
Der Wind spricht zu mir, er wünscht mir Glück,
er flüstert meinen Namen

Ich warte auf ein Zeichen,
ich warte auf ein Zeichen von Dir,
ich such die Anwort auf meine Fragen
-
5. Mexico

Mit Sombreros auf und Doc Martens an,
so geht die Reise los
Nach Mexico, auch ohne Geld,
wenns sein muß, mit 'nem Floß
Und wenn wir drüben sind, drüben sind,
dann wirds erst richtig schön
Wir werden unsre Mannschaft wieder siegen sehn

Refrain:
Mit Senoritas im Arm, Tequila lauwarm
Vom Durchfall geplagt und von Fliegen gejagt
Im Land der Kakteen, werden wir, Du wirst sehn

wieder Weltmeister, Weltmeister sein

Siegesgewiß fahren wir nach Mexico, um unsre Elf zu sehn
Im Siegesrausch, voller Alkohol, lassen wir die Fahnen wehn
Durst und Schweiß heißt der Preis, um Triumphe zu erleben
Kann es etwas schön'res geben
als Weltmeister zu sein
-
6. Heilige Lieder

Hier sind die süßesten Noten jenseits des Himmels
heilige Lieder aus berufenem Mund
Wahre Worte im Dschungel der Lüge
das Licht im Dunkel, ein heiliger Bund
Wie disziplinlose Engel vom Teufel bekehrt
vom Himmel verbannt, doch auf der Erde verehrt
Wir Prinzen des Friedens sündigen gern
Im Namen der Onkelz, im Namen des Herrn

Refrain:
Die Erde hat uns wieder, so wie sie uns kennt
mit scheinheiligen Liedern erobern wir die Welt
Die Erde hat uns wieder, so wie sie uns kennt
mit scheinheiligen Liedern erobern wir, erobern wir die Welt

Hier ist die lieblichste Musik, die schönsten Melodien
Hier ist alles, was ihr liebt - Vergeßt das nie!
Hier sind Lieder gegen Dummheit, Lieder für das Herz
Lieder, die die Stimmung heben, Lieder gegen Schmerz
-
7. Wenn wir einmal Engel sind

Herr, ich bin schuldig, ich habe es getan
Ich habe sie verdorben und es war nicht das erste Mal
Frag mich besser nicht, sonst muß ich lügen
Ja, ich habe sie entweiht, es war mir ein Vergnügen
Ich ließ Ihre Lippen bluten, ich nahm ihr den Verstand
Ich hörte Dich zwar rufen, doch der Teufel gab mir seine Hand

Refrain (twice):
Wir ham's getan, wie man es tut im Stehen und im Liegen

Und wenn wir einmal Engel sind, dann fick ich Dich im Fliegen

Du warst die süßeste Versuchung, mein Fleisch war schwach
Ich war einsam und Du schneller, also haben wir's gemacht
Ich gab Dir alles, was ich hatte, mehr als ich es darf
Wir ham' den Himmel durchflogen, uns mit Engeln gepaart
Du ließt meine Lippen bluten, Du nahmst mir den Verstand
Ich wollte Dich noch rufen, doch der Teufel gab mir seine Hand
-
8. Wieder mal 'nen Tag verschenkt

Ein neuer Tag beginnt auf der Suche nach dem Sinn
dem Sinn in meinem Leben, doch ich kann ihn nicht finden
Wars das schon? Kann das alles ein?
Was kommt danach? Wann ist's vorbei?
Wer kennt die Antwort auf diese Fragen?
Die Tage vergehn, nichts passiert
Nichts ist geschehn und es rebelliert
In den Falten meines Hirns
in den Ecken meiner Seele

Refrain:
Wieder mal 'nen Tag verschenkt - Mmmhhh
Wieder mal 'nen Tag verschenkt

Die Tage vergehn, nichts passiert
nichts ist geschehn und es rebelliert
in den Falten meines Hirns
in den Ecken meiner Seele
Ich hab nächtelang gezecht, mich ins Koma gesoffen
Oft gezielt, doch nie getroffen
Ich weiß, wie es ist, der Arsch zu sein
-
9. Scheißegal

Ich hör Euch reden, doch niemals fragen
Ich hör Euch reden, reden, doch nichts sagen
Worte, nichts als Worte, ich hab fast alles schon gehört
Nichts als leere Phrasen, die nicht wehtun und nicht störn
Ihr wollt mir sagen, was ich tun und lassen muß
wo fängt was an und wo ist Schluß
Ich hasse Eure Lügen, Eure doppelte Moral
Und Eure sogenannte Freiheit ist mir scheißegal

Bridge:
Was ist verboten, was legal
Was ist entartet, was normal

Refrain 1:
Was soll ich hör'n, was darf ich sehn
Wen darf ich hassen, wohin darf ich gehn
Wen darf ich lieben, wem stell ich Fragen
Wer darf mein Freund sein, was darf ich sagen?

Wenn ich reden will, dann tu ichs
Ihr bringt mich nicht zum schweigen
Wenn ich kämpfen muß, dann tu ichs
Niemand bringt mich zum verneigen
Denn ich hasse Eure Lügen, Eure doppelte Moral
und Eure sogenannte Freiheit ist mir scheiß - scheißegal

Refrain 2:
Was soll ich hör'n, was darf ich sehn
Wem stell ich Fragen, wohin darf ich gehn?
Wen darf ich hassen, wen betrügen
und wer zensiert die, die mich belügen?
-
10. Schöne neue Welt

Hört her Völker und Völkchen, schlagt auf Euch ein
Hasst Euren Nachbarn, Ihr wollt doch unabhängig sein
Tötet Euern Bruder, vergewaltigt Eure Frauen
Ihr sprecht die gleiche Sprache,
doch Ihr könnt Euch nicht vertrauen
nicht vertraun, nicht vertraun

Refrain (twice):
Schöne neue Welt, unsere Feinde sind wir selbst
So sterben Träume

Keine Roten mehr im Osten, der Feind hat kein Gesicht
Die Bedrohung sind wir selbst, also hass ich einfach Dich
Ich habe den Glauben an uns verloren,
vielleicht hab ich nie geglaubt
Habt Ihr Scheiße in den Ohren, ich sag Euch, hört endlich auf,
hört endlich auf, hört auf, hört endlich auf, hört auf!
-
11. Nur die Besten sterben jung

Wir waren mehr als Freunde, wir warn wie Brüder
Viele Jahre sangen wir die gleichen Lieder
Nur die Besten sterben jung
Du warst der Beste!
Nur noch Erinnerung
sag mir warum?

Refrain:
Nur die Besten sterben jung
Nur die Besten sterben jung

Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht
Die Zeit heilt Wunden, doch ich denke oft an Dich

Ganz egal, wo Du auch bist
Du weißt so gut wie ich
irgendwann sehn wir uns wieder
in meinen Träumen, in unsren Liedern
-
12. Ich lieb' mich

Willst Du mal 'ne Nummer schieben,
Mädchen, komm zu mir
denn ich bin der schönste, ich besorg es Dir
Willst Du mal 'ne Nummer schieben,
Mädchen, komm zu mir
denn ich bin der schönste, ich besorg es Dir
Ich lieb mich, Du liebst mich
-
13. Erinnerungen

Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß die Zeit nicht weitergeht?
Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß sich alles um Dich dreht?
Man hat sich reichlich gehaun
und nie dazugelernt
Viel Alkohol, viel Fraun
Von der Wirklichkeit entfernt

Refrain:
Ich erinner mich gern an diese Zeit
Eine Zeit, die man nie vergißt
Doch ich muß mein Leben leben, meinen Weg alleine gehn
Machs gut, Du schöne Zeit - Auf Wiedersehen

Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß die Zeit nicht weitergeht
Hast Du wirklich dran geglaubt,
daß sich alles um Dich dreht
Es war nicht alles Gold, was glänzte
und doch, es war schön
Es war nicht alles Gold, was glänzte
Du trägst Narben der Zeit, die nie vergehn
-
14. Deutschland im Herbst

Ich sehe alle gegen alle, jeder gegen jeden
keine Achtung vor sich selbst, keine Achtung vor dem Leben
Ich sehe blinden Hass, blinde Wut
feige Morde, Kinderblut
Ich sehe braune Scheiße töten
Ich sehe Dich

Refrain (5 times):
Deutschland im Herbst

Ich höre weiße Geräusche, rassenreine Lieder
Ich höre hirnlose Parolen von Idioten und Verlierern
Ich höre die Lügen der Regierung

die Lüge Eures Lebens
die Lügen über uns
ich höre Dich
-
15. Für immer

Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still
Ich denke nach über Dich und mein Gefühl
Ich hab Dich lange nicht gesehen, ist es das, warum ich leide
War es für immer, war es besser für uns beide?

Bridge 1:
Warn wir auf der Flucht
Sollte es so sein
War es zu intensiv
oder warn wir nicht soweit
War es die Erlösung
Der Weg ins Freie
Der Wind des Schicksals
oder nur das nicht Verzeihen

Refrain:
Wie konnte ich so blind sein,
wie konnt ich glauben, ich kann sehn
Hat Gott auf mich geschissen
oder warum ließ ich Dich gehn
Wieder spür ich diese Sehnsucht,
Du bist schon lange nicht mehr hier
Sag mir, was hast Du getan,
denn Dein Licht brennt immer noch bei mir
FÜR IMMER

Es war der Himmel und die Hölle, was wir uns gaben
Wir spielten mit dem Feuer, umso tiefer sind die Narben
Ein Traum ist kein Versprechen,
doch wir sind ziemlich hoch geflogen
Ging es um die Sterne oder haben wir uns belogen

Bridge 2:
Der Sprung ins Leere
Die Angst vorm Fallen
Das Entfachen des Feuers
Das Sterben der Flammen
Wohin führen unsre Wege
Wo bist Du in diesen Tagen
ich kann Dich nicht vergessen
ich rufe Deinen Namen!
-
16. Ich bin wie ich bin

Ich will keine Garantie auf einen Morgen
Es ist mir scheißegal, ob Ihr mich liebt
Ich sehe meine Lüge, ich bin nicht blind geboren
Ich lerne aus meinem Fehlern und mache daraus ein Lied
Ich frage nicht erst andre, was ich darf
Wenn ich an etwas glaube, handle ich danach
Ich mache, was ich will, wenn es Freude bringt
Ich will jemand sein, der sein Schicksal selbst bestimmt

Refrain:
Ich bin so, wie ich bin
Wollt Ihr Euch beschweren?
Ich weiß, ich bin ein Bastard
Scheißegal, ob Ihr mich liebt, ich hab mich gern

Manchmal sag ich ja und meine nein
manchmal bin ich wirklich nett und mal ein Schwein
Ja, man schafft sich nicht nur Freunde
wenn man ausspricht, was man denkt
Ich brauch kein Klopfen auf der Schulter
solang dies Feuer in mir brennt
Manchmal befahre ich den Weltraum meiner Seele
Manchmal muß ich leiden, um zu spüren, daß ich lebe
Ich brauche keine falschen Freunde
ich weiß am besten, am besten wer ich bin

Ich frage nicht erst andre, was ich darf
Wenn ich an etwas glaube, handle ich danach
Ich mache, was ich will, wenn es Freude bringt
Ich will jemand sein, der sein Schicksal selbst bestimmt
-
17. Die Böhsen Onkelz geben sich die Ehre***

Danke, dieses Lied ist nur für Euch
Danke, wir haben keinen Tag bereut
Im Namen der Firma sagen wir Euch Dankeschön

Refrain (twice):
Die Böhsen Onkelz geben sich die Ehre
Die Böhsen Onkelz reichen Euch die Hand

Nur für Euch haben wir dieses Lied gemacht
nur mit Euch haben wir viel Spaß gehabt
Keinen Tag ham' wir bereut, Hut ab
Es hat uns sehr gefreut, sehr gefreut

Heute trinken wir richtig, jetzt wird's erst richtig schön
So ein Tag wie heute, der dürfte nie vergehn!
-
Bonus-CD

1. Worte der Freiheit

Guten Tag, ich bin die Freiheit
So, jetzt kennt Ihr meinen Preis
Leider könnt Ihr ihn nicht zahlen,
auch wenn Ihr Bundesbürger heißt
Jetzt tragen wir die gleichen Farben,
doch sind wir alle gleich
Wollt Ihr die Mauer wiederhaben
oder heim in Helmuts Reich

Refrain:
Wir spielen dieses Lied für Euch dort drüben
Ihr habt Euch selbst besiegt, dieses Land ist kein Vergnügen
Man hat Euch wieder mal belogen,
doch was könnt Ihr schon verlangen
Es waren Worte der Freiheit
auf den Zungen von Schlangen

Ihr sagt, es geht Euch schlecht
und die andren sind dran schuld
Doch auch Ihr habt Eure Chance,
man braucht mehr als nur Geduld
Demokratie ist nur ein Wort, solang man sie nicht lebt
Und auch die Hölle ist ein Ort, der sich um die Sonne dreht
-
2. Nenn mich wie Du willst

Mein verschiß'nes kleines Leben haben andere in der Hand
Ich brauche keine Freiheit, kein Herz und kein Verstand
Ich brauch die Zwänge unsres Lebens,
die Fesseln meiner Seele
Ich brauch die, die für mich denken,
ich brauche Regeln und Befehle

Refrain (twice):
Nenn mich, wie Du willst
Gib mir Deinem Namen
ich bin so wie alle sind
ich hab Euch nichts zu sagen

Ich habe zwei Gesichter, ich bin nicht doof, doch auch nicht schlau
Ich gehe sonntags in die Kirche - montags schlag ich meine Frau
Ich bade mich in Dummheit, bin ein übler Denunziant
Ich kreuzige mich selbst und ich bin stolz auf unser Land
-
3. Entfache dieses Feuer

Ich sehe ein kleines Mädchen betteln
Ich drehe mich herum
Ich seh den Himmel weinen
Ich frage mich, warum
Ich sehe Flüsse voller Tränen
Seen voller Leid
Meere voller Dummheit
Was ist los mit dieser Zeit?

Bridge 1:
Was ist los mit uns, ich kann uns nicht verstehn
Reich mir Deine Hand, lass uns träumen gehn

Refrain:
Laß uns fliegen, schöne Sehnsucht, näher an unsre Träume
Laß uns wieder atmen, laß uns wieder sehn
Entfache dieses Feuer, in mir dieses Feuer
Und nichts als dieser Traum wird wahr
ein Traum so fern und doch so nah

Es ist nicht grad berauschend
was ich hier seh
Ich sehe Bullen töten Schwarze
in L.A.
Ich seh den Krieg in Jugoslawien
Den Hass in unsrem Land
Wenn Ihr etwas ändern wollt, fangt bei Euch an

Bridge 2:
Das "Hier" ist Euer Erbe, doch wenn's Euch nicht gefällt
Dann werdet bessre Menschen, und Ihr kriegt ne bessre Welt
-
4. Das ist mein Leben

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt
In schlechten Zeiten bekommt man nichts geschenkt
Egal, was man erwartet, man bekommt, was man verdient
Das sind Lieder, die das Leben schreibt - Schicksalsmelodien

Refrain:
Das Leben war nicht immer, nicht immer gut zu mir
Licht und Schatten stehn gemeinsam vor der Tür
Das ist mein Leben, vielleicht soll es so sein

Eine Reise durch den Wahnsinn, durch Licht und Dunkelheit
Man muß wohl erst ganz unten sein, um oben zu bestehn
bis zum Hals in Scheiße stehn um wieder Land zu sehn,
um Land zu sehn

Vom Himmel in die Hölle, von der Hölle ganz hinauf
Ein tiefer Fall nach unten und die Treppe wieder rauf
Egal, was man erwartet - Man bekommt, was man verdient
Das sind Lieder, die das Leben schreibt - Schicksalsmelodien



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