Böhse Onkelz

 



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E.I.N.S. (1996, Virgin, CD/MC)

1. Danket dem Herrn
2. Nichts ist so hart wie das Leben
3. Wie tief willst Du noch sinken
4. Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben*
5. Zu nah an der Wahrheit
6. Meister der Lügen
7. Kirche
8. Flammen
9. Koma - eine Nacht die niemals endet
10. Auf gute Freunde
11. Regen
12. Zeit zu gehn
13. Enie tfahcstoB rüf ediona-raP**

*Die geniale Kriegserklärung an die Toten Hosen!

**Text wurde Rückwärts eingespielt
---
1. Danket dem Herrn

Danket dem Herrn, Euer Elend geht zu Ende
Das warten ist vorbei. Jetzt wackeln die Wände !
Ja, hier ist Kevin, Eure Stimme aus der Gosse
Der wandelnde Wahnsinn, mit Worten wie Geschosse
Wir bringen's auf den Punkt. Sagen, was sich keiner traut
Gegen alle Regeln. Es wird Zeit, daß ihr das glaubt.
Wir sind der Stachel im Arsch der Nation.
Glorreiche Halunken, nichts bleibt von uns verschont

Refrain:
Mit dieser Band hast Du nicht viele Freunde,
doch die, die Du hast, teilen Deine Träume
Die, die Du hast, teilen alles mit Dir.

Uns liegt das Herz auf der Zunge, und hier sind die Beweise
Wir sind duftende Blumen, in Feldern voll Scheiße
Hier sind Perlen für die Säue, Angst für unsere Feinde
Tröstende Worte - wenn es sein muß, auch gemeine
Hier ist das rettende Ufer, euer heiliger Hafen
Der Strohhalm für Ertrinkende, Koks für die, die schlafen
Geschenke für Verzweifelte, Lebenselixier
Entartete Kunst, von den fantastischen Vier
-
2. Nichts ist so hart wie das Leben

Courage heißt, alles zu riskiern,
alles zu setzen und vielleicht alles verliern
Doch bist Du bereit und setzt dein Ansehen aufs Spiel
Wirst Du mit Scheiße überhäuft und kannst nicht davor fliehn

Refrain:
Nichts ist so hart wie das Leben
Wenn man sagt, was man denkt
muß man mehr als alles geben
Was hast Du Arschloch schon jemals riskiert?

Ich meine nicht dein Leben
Nein, was sich lohnt zu verlieren.
Denn wenn Du stirbst ist eh alles vorbei
Der Tod hat keine Konsequenzen, mach Dir keine Schererein

Gradewegs in'n Himmel und alles ist in Butter
Vielleicht ein paar Tränen Deiner trauernden Mutter
Trenne Dich von allem, es ist gar nicht so schwer
Von deinen Vorurteilen sowieso, sie sind am wenigsten wert
Denn Courage heißt, alles zu riskiern,
alles zu setzen, und vielleicht alles verliern
-
3. Wie tief willst Du noch sinken

Dein Geist ist schwach, und Du verlierst Deine Macht
Dein letztes bißchen Ehre, alles was Du hast
Ich zünd 'ne Kerze für Dich an,
Vielleicht erhellt sie Deinen Geist,
Vielleicht zeigt sie Dir Dinge, von denen Du nichts weißt

Refrain:
Wie tief willst Du noch sinken? Wie lange Dich belügen?
Wieviele Tode willst Du sterben? Wie oft Dich selbst betrügen?
Ja, diese Worte sind kraß, verletzend und laut
Doch nur wenn man schreit weckt man Tote auf, Tote auf!

Du unterwirfst Dich nicht den Großen und trittst nach den Kleinen
Du benimmst Dich wie Scheiße auf zwei Beinen
Mann, mußt Du ein Arschloch sein, und ich weiß nicht was noch
Ein Arschloch so groß wie ein verdammtes schwarzes Loch

Schlafe weiter Deinen traumlosen Schlaf
-
4. Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben*

schöne Grüße nach Düsseldorf und Berlin ...
Wir ham' lange überlegt, ob wir reagiern
Sollen wir schweigen ? Sollen wir Euch ignorieren?
Doch da wir sowieso dabei sind, uns mit allen anzulegen
Kommt das, was wir von Euch hören, gerade gelegen.
Ihr wart immer schon Kacke, schon immer zu weich
Und Eure Pseudomoral erkannten wir gleich
Ihr spuckt ganz schön große Töne

Könnt ihr euch das leisten?
Was wolltet Ihr damit bezwecken? Was beweisen?

Refrain:
Opium fürs Volk, Scheiße für die Massen
Ja, Ihr habt es geschafft, ich beginne Euch zu hassen
Wenn ich so etwas sage, ist es nicht gelogen
Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben

Ich dachte erst noch: Leckt mich, doch Ihr habt es übertrieben.
Ihr habt zuviel geredet und beschissene Lieder geschrieben.
Wer nicht hören will, muß fühlen, Ihr habt zu lange provoziert.
Zuviel Scheiße erzählt, und nichts kapiert

Legt euch nicht mit uns an, denn wir führen wahren Krieg
Gegen Lügen und Dummheit und das macht uns nicht beliebt.
Doch im Gegensatz zu Euch, kann uns nichts passiern
Denn wer keine Sympathie hat, kann sie auch nicht verliern

Ganz anders als Ihr sind wir Streß gewohnt
Wir suhlen uns darin, nur so fühln wir uns wohl
Genug geredet - nur eins will ich Euch noch sagen:
Wenn Ihr, wenn Ihr Ärger wollt, den könnt Ihr haben
-
5. Zu nah an der Wahrheit

Wir kennen uns nicht, doch wir sind uns vertraut
Irgendwie seelenverwandt, auch wenn Du's nicht glaubst
Vielleicht stehe ich vor Dir, und Du erkennst mich nicht
Spielt das eine Rolle? Wir sahn ins gleiche Licht
Wir sind wie Du, glaub es oder nicht
Früher oder später kriegen wir auch Dich

Refrain:
Wir sind zu, zu nah an der Wahrheit, zu nah am Leben,
zu penetrant, um ignoriert zu werden.
Uns hört man nicht so nebenbei. Wir wollen alles oder nichts.

Wir fordern Dich heraus, sieh der Wahrheit ins Gesicht.

Diese Band hat etwas Magisches - Zog mich in ihren Bann
Und so wie es mir selbst ging, geht es jedem irgendwann
Sie ist wie ein Virus und bist Du erst infiziert,
wird alles andere egal, und es lebt sich ungeniert.
Sie ist unser Schicksal, wo wäre ich ohne sie?
Wo wärst Du, in diesem Rennen ohne Ziel?

Sie ist ein magisches Theater, Futter für die Seele.
Etwas, das mich antreibt, vielleicht der Grund warum ich lebe

Gibt es etwas Schöneres, als diese Lieder zu teilen?
Sie gemeinsam zu erleben, zusammen lachen und weinen
Wir sind wie Du, glaub es oder nicht
Früher oder später kriegen wir auch Dich.
-
6. Meister der Lügen

Ich schätze die Mühe, die Du Dir machst,
um mich zu bekämpfen, auch wenn Du's nicht schaffst.
Es ist leider zu spät, Du wirst mich nicht los.
Vergeblich Deine Mühe, ich bin schon zu groß

Refrain:
Doch ich bin wirklich gespannt, was Du noch inszenierst.
Welche Lügen Du erfindest, wie Du noch manipulierst
Meister der Lügen, Du verkanntes Genie
Merk Dir eins, merk Dir eins: Ein Onkel, ein Onkel fügt sich nie.

Du hast Dich überschätzt, Dich und Deine Macht
Jetzt bin es ich, ich, der über Dich lacht.
Ich bin sonst nicht so gehässig, doch ich muß Dir gestehn:
Es ist ein geiles Gefühl, Dich am Boden zu sehen.

Du hast Dich nie informiert, nie Deinen Auftrag erfüllt
Mich mit Scheiße beschmiert, immer als erster gebrüllt
Doch ich bin zäher, als Du dachtest, ich gedeihe im Dreck,
Ich bin härter als hart, mich wischt man nicht weg
-
7. Kirche

Du bezahlst für ihren Segen, für die Angst vor dem Tod
Dein Geld hält sie am Leben, gibt ihnen ihr täglich Brot
Du hängst an ihren Lippen und Du glaubst, daß Du sie brauchst.
Dann klammer Dich an sie, bis Du verfaulst
bis Du verfaulst (4 times)

Refrain 1:
Ich scheiße auf die Kirche, ihren Papst und seinen Segen
Ich brauch ihn nicht als Krücke, ich kann alleine leben.
Falls Du das nicht kannst, ja falls Du ihn brauchst
Werde mit ihm glücklich, doch zwing mir nicht Deinen Glauben auf

Zensur und Moralismus, ist alles was sie bringt.
Eine halbe Erlösung, der Himmel stinkt.
Und Du willst für sie sterben, in ihrem Namen
Für die Kirche, für ein Amen
für ein Amen (4 times)

Refrain 2:
Ich pisse auf den Papst und seine römische Zentrale
Auf den Vatikan und seine Sklaven
Ich glaube nicht an Eure Worte, ich bin doch nicht bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
-
8. Flammen

Ich ging auf schmalen Pfaden, bewegte mich auf dünnem Eis
Ich ging dahin, wo es weh tut, nichts war mir zu heiß
Es war schon immer ein besonderer Kick, Verbotenes zu tun
Gesetze sind zum Brechen da, dachte ich und gab meinen Senf dazu.

Refrain:
Ich stand in Flammen, nichts war mir zu extrem
Kein Luftschloß groß genug, kein Mädchen zu schön
Ja, ich, ich stand in Flammen, nichts war mir zu extrem
Kein Luftschloß groß genug, kein Mädchen zu schön - He !

Was man nicht durfte, reizte mich noch mehr
Am Rande der Gesellschaft, lebt's sich unbeschwert
Übermut tut selten gut, heute weiß ich, was das heißt.
Damals war's mir scheißegal, also zahlte ich, zahlte ich den Preis

Ich hatte Großes vor, ich spielte mit dem Feuer
und ich verbrannte tausendmal, denn guter Rat war teuer,
Alles war so leicht, nur ich wußte nicht mal was.
Irgendwas trieb mich voran, manchmal Liebe, manchmal Haß
-
9. Koma - eine Nacht die niemals endet

Eine nächtliche Parade ungebetener Bilder
Eine Nacht, die niemals endet, ich gleite davon
Eine einsame Leere, jenseits von Schmerz,
von Kummer und Worten, umklammert mein Herz
Und ich gehe durch die Tür, die Tür, die ins Alleinsein führt.

Refrain:
Ich sinke ins Nichts, in endlose Leere.
Nur dunkles Geheimnis, erdrückende Schwere!
Ich träume wahnsinnige Träume von Gnade und Verzeihen.
Erhabene Momente für die Ewigkeit

Ich sehe Fetzen meines Lebens, Fragmente meines Seins:
Wie Messer, die mein Herz durchbohren, stummes Schrein
Hier gibt es keine Namen, ich weiß nicht, wer ich bin.
Alles von Bedeutung, verliert seinen Sinn
Ich falle immer tiefer, immer tiefer in den Traum
-
10. Auf gute Freunde

Verschüttete Träume, Bilder aus alten Tagen
vom Wahnsinn, den ich lebte, und was sie mir heute sagen
Ich schlief zu wenig und ich trank zuviel
Die Schmerzen im Kopf warn ein vertrautes Gefühl

Refrain:
Ich trinke auf, auf gute Freunde, verlorene Liebe,
auf alte Götter und auf neue Ziele
Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war.
Darauf, daß alles endet und auf ein neues Jahr, auf ein neues Jahr !

Blutige Küsse, bittere Pillen
Vom Schicksal gefickt und immer 3 Promille
Ich war Teil der Lösung und mein größtes Problem
Ich stand vor mir und konnte mich nicht sehn

Das Gras war grüner. Die Linien schneller.
Der Reiz war größer und die Nächte waren länger
Alles Geschichte, und ich bin froh, daß es so ist.
Oder glaubst Du, es ist schön, wenn man Scheiße frißt

Alles nur Splitter, im Treibsand meiner Seele
Nur wenige Momente in einem Leben
ich höre himmlisches Gelächter, wenn ich dran denke, wie ich war.
An das Rätsel, das ich lebte, und den Gott, den ich nicht sah.
-
11. Regen

Es regnet Trübsal, es regnet Angst,
das Wasser steigt und steigt und überflutet dieses Land
Es regnet fahlen Geruch, Lügen und Neid,
verfaultes Fleisch, Irrsinn und Leid.

Refrain:
Wir haben immer nur genommen, nie gegeben,
es maßlos übertrieben, doch dann kam der Regen,
doch dann kam der Regen, doch dann kam der Regen,
doch dann kam der Regen, und nimmt alles Leben

Es regnet Tote, es regnet Kampf ums Überleben
Der Himmel weint, zählt Gott unsre Tränen?
Es regnet Elend, es regnet Wut,
Hier gibts es keine Arche, wir ertrinken in Blut
-
12. Zeit zu gehn

Wenn Freunde nicht mehr sind, was sie mal waren
Wenn sie Dir nichts mehr geben, vergiß ihre Namen
Lieber Haß als gespielte Liebe
Ist alles, was wir fühlen eine Lüge ?

Refrain:
Es wird Zeit zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn
Es wird Zeit zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn
Kommst Du mit mir, oder bleibst Du stehen?
Trittst Du weiter auf der Stelle
oder beginnst Du zu sehn, zu sehn, zu sehn, zu sehn, zu sehn,

Wenn ich nicht weiter weiß, hilft nur noch eins,
die Flucht nach vorne, Du wißt, was das heißt
Bring ich weg von hier, ich will ins Licht.
Ans Ende dieser Welt, ganz egal wo das ist.
-
13. Enie tfahcstoB rüf ediona-raP

Text Rückwärts eingespielt:

Herzlichen Glückwunsch, es muß 'ne Menge Arbeit gewesen zu sein, dieses Lied rückwärts zu spielen. Entweder Du bist eines dieser paranoiden Arschlöcher, für die wir dieses Lied gemacht haben, oder Du bist einfach nur neugierig. Erstens sei gesagt, wer rückwärts gesprochene satanistische oder faschistische Botschaften auf unserer Platte sucht, muß ausgesprochen dämlich sein und außerdem unter Verfolgungswahn leiden. Armes Schwein, Du tust uns echt Leid. Sperr Dich ein und schmeiss die Schlüssel weg.



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